Wenn’s weh tut! 1450

Seit sechs Jahren bietet die Hotline 1450 (ohne Vorwahl) österreichweit rund um die Uhr an sieben Tagen die Woche Gesundheitsberatung an.

Ob Insektenstiche, Schwindel, Erkältungssymptome oder Bauchweh: Bei gesundheitlichen Beschwerden und Fragen bekommen Anruferinnen und Anrufer am Telefon von geschultem medizinischem Personal Auskunft. Sie erfahren, ob und wie sie sich zu Hause selbst versorgen können, wie dringend ein Arztbesuch ist und an welcher Stelle im Gesundheitssystem sie am besten aufgehoben sind. In Wien beispielsweise werden etwa 32 Prozent der Anrufenden an den niedergelassenen Bereich verwiesen, rund acht Prozent können sich nach der Beratung selbst versorgen und 14 Prozent bekommen Empfehlungen wie einen Besuch in der Apotheke, bei der Zahnärztin oder beim Zahnarzt oder den Rat, Pflegedienste zu kontaktieren. Nur 18 Prozent benötigen eine Akutversorgung und bei 5,5 Prozent handelt es sich um Notfälle, die an die Rettung weitergeleitet werden.

Pilot-Projekt: Videokonsultation

Die Anrufenden sollen ein Gefühl von Sicherheit bekommen, während gleichzeitig verhindert wird, dass sich Menschen mit wenig dringlichen Anliegen bei der Rettung, im Spital oder bei Ambulanzen melden. Diese Form der Patientenstromlenkung hat viele positive Effekte: Die Patientinnen und Patienten erhalten qualitätsgeprüfte Informationen zu ihren gesundheitlichen Fragen und die Versorgung, die sie brauchen – möglichst wohnortnah und so unaufwändig wie möglich. Und das Gesundheitssystem wird entlastet: Lange Wartezeiten durch großen Patientenansturm werden reduziert, Kapazitäten bleiben für jene frei, die sie wirklich brauchen.


Foto: ISTOCK_FEODORA CHIOSEA

 

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